Was ist Private Equity?

Allgemein lässt sich zwischen öffentlichem und privatem Beteiligungskapital unterscheiden. Während öffentliches Beteiligungskapital (Aktien) an Börsen gehandelt wird und für jedermann zugänglich ist, finden private Unternehmensbeteiligungen innerhalb eines elitären und äußerst wohlhabenden Teils der Gesellschaft statt. Sämtliche Big Player von heute wie Amazon, Facebook, Google, Apple und Co wurden mit privatem Beteiligungskapital zu dem was sie heute sind und haben Investoren, die bereits vor dem Börsengang ihr Geld investierten, unvorstellbar reich gemacht. Leider ist diese Form der Veranlagung aufgrund der hohen Volumina jedoch nur institutionellen oder sehr vermögenden privaten Investoren vorbehalten. Ausgewählte Private Equity Fonds überwinden dieses Hindernis: sie bündeln das Kapital tausender Investoren und ermöglichen es mittelständischen Anlegern Seite an Seite und auf Augenhöhe mit global erfolgreichen Investoren zu agieren.

Wie genau funktioniert das?

Die Anleger beteiligen sich über einen Beteiligungsfonds an rund 15 innovativen Unternehmen, die sich in einer starken Wachstumsphase befinden. Das bereitgestellte Kapital ermöglicht es den Unternehmen ihre Produktionskapazitäten auszuweiten, neue Märkte zu erschließen oder die Forschung/Entwicklung weiter voranzutreiben. Es lässt sich zwischen Wachstumskapital (Growth Capital) und Wagniskapital (Venture Capital) unterscheiden. Während Wachstumskapital bereits etablierten Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern und einem Unternehmenswert im zwei- bis dreistelligen Millionenbereich bei der weiteren Expansion / Skalierung hilft, unterstützt Wagniskapital jüngere Unternehmen dabei ihre innovativen Technologien weiterzuentwickeln und diese marktreif zu machen. Ein Private Equity Fonds mit einem ausgewogenen Verhältnis dieser beiden Kategorien schafft ein attraktives Risiko-Ertrags-Verhältnis. Nach erfolgreicher Entwicklung der Unternehmen werden die Anteile gewinnbringend veräußerst und der Ertrag wird an die Anleger ausgeschüttet. Da die Unternehmen zum Zeitpunkt des Investments noch nicht völlig ausgereift sind und sie sich in einer starken Wachstumsphase befinden, charakterisiert sich diese Anlageklasse mit der Chance auf überdurchschnittliche Rendite.

Warum darf Private Equity im Portfolio nicht fehlen?

Aus wirtschaftlicher Perspektive besteht zum einen die Chance auf überdurchschnittliche Rendite, da bereits in einer frühen Phase in die Unternehmen investiert wird. Zusätzlich erfolgen Private Equity Investitionen banken- und börsenunabhängig und haben folglich eine geringe Korrelation mit den Kapitalmärkten (Börsen). Dies führt zu einer zusätzliche Diversifikation und optimiert das Risiko-Ertrag-Verhältnis im Gesamtportfolio. Die Stiftung der Yale Universität verwaltet ein Milliardenvermögen und ihre Veranlagungsstrategie galt stets als Muster- oder Lehrbuchportfolio. Dort finden sich zwischen 20 und 30 Prozent Venture Capital / Private Equity im Portfolio. Den Link dazu finden Sie Hier.

Auch aus ethischer Sicht gibt es gute Gründe. Unser Private Equity Fonds investiert ausschließlich in sinnvolle und innovative Technologien mit dem Potential ganze Industrien zu verändern. Ihre Investition leistet einen wirkungsvollen Beitrag, macht die Welt ökologisch gesünder und wirtschaftlich leistungsfähiger. Dabei entstehen tausende von Arbeitsplätzen. 

Schaffen Sie privaten und gesellschaftlichen Wohlstand.